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Informationsaustausch zur Atommüllendlagerung
Buchholzer Wirtschaftsrunde besucht den Standort Gorleben.
Am 07. Juni 2010 unternahm eine Delegation der Buchholzer Wirtschaftsrunde e. V. eine Besichtigung des Zwischenlagers sowie der Pilot-Konditionierungs anlage (PKA) Gorleben. Impulsgeber für diesen Besuch war der Buchholzer Dr.-Ing. Rudolf Krause, welcher die dortige PKA maßgeblich mitentwickelt hatte.
Die 12-köpfige Gruppe informierte sich umfassend über die Gorlebener Bausteine der Entsorgung. Aktuell sind in Gorleben 91 Transportbehälter mit hoch radioaktivem Abfall vom Typ CASTOR zwischengelagert. Ein endgültiges Entsorgungskonzept steht allerdings weiterhin aus. Seit dem Jahre 2000 wird die Erkundung des Salzstocks Gorleben ausgesetzt, die politische Entscheidung über das weitere Vorgehen zum Thema Endlagerung wird derzeit nicht vorangetrieben. Deutschland steht in dieser Hinsicht jedoch nicht allein da, weltweit gibt es kein genehmigtes Endlager für hoch radioaktiven Abfall.
Die Delegation war sich am Ende des Tages einig: Ein überaus informativer Ausflug, der sehr detaillierte Einblicke über die derzeit ungelöste Entsorgungssituation für Atommüll in Deutschland geliefert hat.(fk)
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